Traumakinder erschienen

Hallo Ihr Lieben,

ich weiß, ich habe es ein paar Mal angekündigt. Aber seit heute ist es endlich soweit:

Mein Buch ist da! Es ist im Buchhandel als Hardcover zu finden. Und auf den gängigen Plattformen auch als eBook.

Traumakinder Sachbuch Thema Kriegsenkel Buch Bestseller Vererbtes Trauma Menschen Seelen Leben

Ich freue mich total darüber. Und ich hoffe, das es vielen Menschen hilft, seelische Hilferufe bei sich oder anderen besser wahrzunehmen.

Das gilt nicht nur für die Kriegsenkel*Innen. „Traumakinder“ spannt den Bogen weiter. Es war mir wichtig, Kriegsenkel nicht als „krank“ oder „unnormal“ auszugrenzen. Ich habe viele liebevolle Menschen auf dem Weg bis zum Erscheinen dieses Buchs kennengelernt. In meiner Praxis, in Interviews, im Verlag, mit meinen Testleser*Innen usw. Dafür danke ich von ganzem Herzen.

Viel Freude auf der Seelenreise mit „Traumakinder“ !

Toxisch – wenn Menschen Gift sind

Toxisch macht krank

Was bedeutet es, wenn andere Menschen toxisch für uns sind? Das Phänomen „Toxische Kommunikation“ ist seit längerer Zeit bekannt. Zudem kommt seit einigen Jahren vor allem in den USA) eine Diskussion darüber in Gang, dass ein gewisser Personenkreis offenbar „toxisch altert“. Diese Giftigkeit im Erleben und Verhalten kann sehr unterschiedliche Formen annehmen. Sie ist gefährlich, weil sie oft unerkannt bleibt und die Betroffenen „hineinzieht“. Die Kriegskinder-Generation in Deutschland scheint im Alter in höherem Maße anfällig zu sein. Nach bisherigen Schätzungen gehen Forscher in den USA von etwa 3-5 Prozent alter Menschen aus, die toxisch sind. Nach meinen Erfahrungen aus der Praxis sehe ich diesen Anteil in Deutschland bei deutlich über 5 Prozent.

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Wer kennt eigentlich Klabund ?

Klabund und der Krieg

Wenn wir an die deutsche „große Literatur“ zum Ersten Weltkrieg denken, kommt uns meist Remarque mit „Im Westen nichts Neues“ in den Sinn, aber wer bitte schön ist Klabund? Mit dem bürgerlichem Namen Alfred Georg Hermann Henschke wurde Klabund 1890 geboren. Er entschied sich früh, als Schriftsteller zu arbeiten. Bereits in Jugendjahren erkrankte er an schwerer Tuberkulose und gehörte somit zu den schwindsüchtigen Literaten seiner Zeit, die – in Ahnung ihres frühen Ablebens – einen irrwitzigen Schaffensprozess auf dem Vulkan ihres Lebens tanzten.

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Toxische Menschen: Das Phänomen Trump

Kriegsenkel kennen viele toxische Menschen

Mein Sohn hat einen Kumpel, der – naja sagen wir – ziemlich unberechenbar ist. Lautstärke, Tischmanieren, Rücksichtnahme, Spielverhalten. Es gäbe Verbesserungsbedarf (in meiner Weltsicht, er sieht es sicher anders). Wenn er dann abends weg ist, denke ich oft: Oh, so schlimm war das Ganze gar nicht.

Soll D.T. unser neuer Kumpel sein? Laut und ungezogen? Probiert er an uns seine Grenzen aus? Wieviel tolerieren wir? Und wollen wir am Ende sagen: Oh, so schlimm war er ja gar nicht?

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Welche Therapie für Kriegsenkel hilft wirklich?

08/15-Therapie für Kriegsenkel?

Gleich vorweg: die eine Therapie für Kriegsenkel gibt es nicht. Vielleicht würden wir es uns wünschen, denn schließlich ist unsere Alltagserfahrung oft in einfachen Wenn-Dann-Beziehungen organisiert. Wenn der Wasserhahn tropft, dann muss man/frau es reparieren oder den Klempner holen. Wenn der Blinddarm entzündet ist, dann wird er operiert. Wenn der Apfel vom Baum fällt, dann fällt er nach unten. Nun ist aber die Welt viel komplizierter. Allein die letzte (Newtonsche = mechanische) Gesetzmäßigkeit gilt im subatomaren Bereich schon nicht mehr (da können Äpfel auch nach oben fallen). Und wer einmal richtig fiese Bauchschmerzen hatte und einem Arzt in die Hände fiel ( 😉 ), der/die weiß, dass so eine Diagnose doch nicht so einfach ist. Von Klempnern und ihren Rechnungen ganz zu schweigen…

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Barmherzigkeit und Selbstmitleid

Kriegsenkels Leid und Barmherzigkeit

Barmherzigkeit? Benutzt eigentlich noch jemand dieses Wort? Müssen wir es auf die rote Liste der bedrohten Ausdrücke und Begriffe setzen? An dieser Stelle sei gesagt (für alle, die es noch nicht wissen 😉 ): Ich liebe Sprache und Worte. Es macht mir Spaß, mit Bedeutungen zu spielen und die Herkunft von Worten zu recherchieren. Und wenn Worte vom Aussterben bedroht sind, versetzt mich das in akute Alarmbereitschaft. Es tut mir regelrecht weh (übrigens auch bei Tieren und Pflanzen, aber das ist ein anderes Thema).

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Kriegsenkel und ihr innerer Krieg

Bombenstimmung oder?

Innerer Krieg? Bei uns? Kriegerische Metaphern sind Teil unserer Sprache. Sie sind uns meistens nicht bewusst, aber was sagen sie über unser Unbewusstes aus? Die Anregung für diesen Artikel verdanke ich einem Post auf FB (Gaby, vielen Dank dafür). Wer Lust hat, einen kurzen Überblick über die Verwendung der Lingua militans, der Militärsprache, zu bekommen, kann einen Artikel der ZEIT aus 1966 (!) zu dem Thema lesen.

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MSL – Alles etwas ruhiger angehen

Zum Jahresbeginn werde ich das Tempo auf meiner Seite MSL etwas drosseln. Die Basics für ein Verständnis der Kriegsenkel-Thematik sind vorhanden. Mir war es wichtig, Informationen zu dieser wichtigen Problematik auch außerhalb von (halb-)kommerziellen Angeboten bereitzustellen. Allzu oft finden sich unausgegorene Coaching-Seiten oder verquerte Esoterik-Werbung zu den Themen Kriegskinder, Kriegsenkel und vererbte Traumata. Damit nimmt sich diese wichtige Angelegenheit leider die Chance, in der Öffentlichkeit ernsthaft wahrgenommen zu werden.

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Kater am Krater – alles Gute für 2017

Hinsichtlich einer Bilanz für 2016 bin ich hin und her gerissen, ich habe da so etwas wie einen Kater am Krater. Gutes und Schlechtes. Sinnvolles und Törichtes. Viele schöne Momente neben schrecklichen Bildern. Und dann die Stars und Idole meiner Kindheit und Jugend, von denen so mancher in 2016 gegangen ist. Alles da gewesen, Leben pur eben. Ich bin – etwas zynisch – versucht, zu sagen:

Auf hohem (materiellen) Niveau weiter (moralisch) bergab.

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Wollen und Dürfen – Probleme der Kriegsenkel

Ich darf… oder?

Unklare Fragen im Zusammenhang mit den eigenen Bedürfnissen scheinen ebenfalls typische Probleme der Kriegsenkel-Generation zu sein. Diese Menschen können ihre eigenen Wünsche oft gar nicht benennen. Und schon gar adäquat dafür eintreten. Schuldgefühle folgen meistens auf dem Fuße. So flüchten viele Kriegsenkel*Innen in emsige Aktivität, auch im Privatleben. Nach dem Motto: Bloß nicht mit sich allein sein! Denn dann kommen die Ahnungen der vernachlässigten Selbstfürsorge gepaart mit den Schuldgefühlen hoch. In meinem Buch Traumakinder gehe ich darauf intensiv ein.

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