Trauma-Folgen

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Alle Artikel zu den Trauma-Folgen

Es ist wichtig, die Trauma-Folgen zu kennen. Die Auswirkungen einer Traumatisierung können sehr vielfältig sein. Und gerade dieser Umstand macht es für die Kriegsenkel oftmals schwierig, das eigene Befinden und die eigenen Gefühle einzuordnen.

Es ist denkbar, dass Symptome auftreten, die einer Depression ähneln. Oder es finden sich unerklärliche körperliche Störungen, sogenannte psychosomatische Erkrankungen. Das können Magen-Darm-Probleme oder Kreislaufschwierigkeiten sein. Manche Kriegsenkel weisen Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung auf, ohne je selbst traumatisiert worden zu sein. Wieder andere habe nur vereinzelt Schwierigkeiten: Schlafstörungen oder emotionale Labilität. Leistungszwang oder ein Empfinden innerer Leere.

In Unkenntnis des Trauma-Geschehens und der Trauma-Folgen irren die Betroffenen in einem Nebel von Ahnungen und Ängsten umher. Sie halten sich häufig sogar selbst für „psychisch krank“. Wenn dann noch Fehldiagnosen von der fachlichen Seite dazukommen, beginnt die „Psycho-Spirale“.

In dieser Rubrik fasse ich alle Artikel zusammen, die sich mit den Trauma-Folgen beschäftigen. So behalten Sie den Überblick:

Die Folgen bei den Kriegsenkeln. Hier finden Sie eine erste Übersicht über mögliche Auswirkungen in den Folgegenerationen.

Innere Leere. Es ist ein bedrückendes Gefühl. Hintergründe und mögliche Ursachen.

Vererbte Schuld. Mechanismen der Entstehung des typischen Schuldgefühls der Kriegsenkel. Schuld als gehemmte Trauer.

Tragik der erwachsenen Kinder. Warum sich auch heute noch viele Kriegsenkel orientierungslos fühlen.

Nazismus. Ein Grund für Narzissmus? Narzissmus ist ein Phänomen unserer Zeit. Ist er (teilweise) Folge des Erbtraumas? Erster Teil zu diesem Thema.

Narzissten – die zweite Generation. Leider haben viele Kriegsenkel auch das Narzissmus-„Gen“ vererbt bekommen. Zweiter Teil zu diesem Thema.

Persönlichkeitsmerkmale der Kriegsenkel. Die Bedeutung von Extraversion und Intraversion für die Trauma-Bewältigung.

Erlernte Hilflosigkeit? Ist dies eine zentrale Eigenschaft bei den Kriegsenkeln?

Kommunikation bei Kriegsenkeln. Handeln und kommunizieren Sie eher problemorientiert oder lösungsorientiert?

PTBS und die Kinder von US-Kriegsveteranen. Die amerikanische Sicht auf das Thema „Traumavererbung“, speziell bei den „veterans“ und deren Angehörigen. Mit US-Artikel-Link

Negative Glaubenssätze und ihre Folgen. Warum negative Glaubenssätze unsere Selbstwirksamkeit und unser Selbstbild beeinträchtigen.

Trauma als Chance? Können deutsche Kriegsenkel*Innen ihre schmerzhaften Erfahrungen nutzen, um anderen Menschen zu helfen? Eine vorsichtige Annäherung am Beispiel des ukrainischen Holodomor-Genozid.

Spiegelneurone. Die Schwierigkeit der Kriegsenkel*Innen, mit ihren Gefühlen umzugehen. Der Kontakt zur eigenen Elterngeneration, den Kriegskindern. Chancen der Nachreifung.