Beiträge abonnieren

Hello again

Vielleicht hat sich ja schon jemand gefragt, wie man die Beiträge abonnieren kann. Mea culpa. Da habe ich mich jetzt erst reingearbeitet. Das ist eben so eine Sache mit den medialen Möglichkeiten. 🙂  🙁

Ich habe nun endlich einen guten Weg gefunden, wie man meine Beiträge abonnieren kann. Die Lösung heißt „Feedburner“ von Google.

Ihr könnt jetzt entweder den „Beitrags-Feed RSS“ (unter Meta) oder aber das „Abo per Email“ (ganz rechts unten) wählen. Bei zwei Testern hat es geklappt.

Die Blog-Registrierungsfunktion habe ich erstmal abgeschaltet, da sie schnell zur Verwechslung führte. Da ging es eben NICHT zum Abo.

Kommentare lassen sich „einfach so“ abgeben. Name und Email-Adresse reichen aus.

Sorry wegen der Verwirrung. Aller Anfang…

Trauma-Weitergabe an Folgegenerationen

Weitergegeben, vererbt, erlernt – das lange Leiden

Nach den eher grundsätzlichen Ausführungen zum Thema komme ich nun zum Phänomen der transgenerationalen Trauma-Weitergabe. Was heißt das überhaupt? Wie werden Verletzungen „weitergegeben“? Eine körperliche Wunde (und später die Narbe) trägt schließlich „nur“ der Verletzte davon. Nicht seine Tochter oder sein Sohn. Ist das bei seelischen Wunden anders?
Es spricht vieles dafür, dass dies in der Tat so ist. Und es wirft natürlich philosophische Fragen auf. Ist die „Seele“ doch etwas Überdauerndes? Eine Annahme, die der moderne Mensch doch seit der Aufklärung vehement zu leugen versucht. Es wäre spannend die Konsequenzen einer solchen Erkenntnis zu durchdenken. Wenn Seelenwunden fortbestehen, warum sollen andere Seelenteile dies nicht auch tun?

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Typ I und Typ II – Unterschiede

Wir haben gesehen, dass bei der Traumatisierung – zumindest in der Theorie – bestimmte „Typen“ unterschieden werden. Eine Klassifikation bezieht sich auf die Frage, ob das Trauma durch menschlichen Einfluss verursacht ist oder nicht. Die andere Typologie fußt auf der Dauer des Trauma-Erlebens (Typ I: kurz, Typ II: lang).

Man kann diesen Sachverhalt auch in einer Tabelle strukturieren. Hierzu einige Beispiele:

                                „Man-made“             „Natural“

Kurzdauernd    Vergewaltigung        Erdbeben

Langdauernd    Krieg, Folter             Dürre

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Ist es wirklich lesenswert?

Tja. Der Buchmarkt ist groß. Für eine erste (und grobe) Orientierung habe ich ein paar Buchtipps aus den Bereichen Belletristik, Sachbuch und Fachliteratur zusammengestellt.

Wer unter euch als Autor(in) tätig ist, kennt das Problem der Unüberschaubarkeit. Und fragt sich vielleicht oft: Wo unter den 5.800 ausgestellten Büchern in der Megaplex-Buchhandlung steht mein Werk?

Und wer als interessierter Kunde steigt da noch durch?

Glücklich in fünf Minuten.
Panik besiegen mit der Titanic-Methode.
Hauen Sie ruhig zu, das befreit.
Mentalfasten – der Weg zu mehr Gelassenheit.
So oder ähnlich prostituieren sich doch manche Titel auf dem „Sachbuch“- und „Ratgeber“-Markt (oder übertreibe ich da etwa?).

Bei der Belletristik sieht es nicht anders aus. Wie also kommen wir an gute Infos zu Romanen und Sachbüchern zu „unserem“ Thema? Oder vielleicht möchte jemand mal einen Fachartikel zur Epigenetik oder zur Traumaforschung lesen?

In dieser Kategorie kann über Lesenswertes diskutiert werden. Oder ihr gebt Vorschläge zu Ergänzungen. Toll wären kleine Buchbesprechungen. Genau das hilft nämlich, das Chaos am Buchmarkt etwas zu ordnen.

Trauma-Arten

Nach dem traumatischen Erlebnis kommt es im Allgemeinen zu zwei seelischen Reaktionen. Einerseits kann das Trauma (im schlimmsten Fall) eine Folgestörung hinterlassen. Am bekanntesten ist die PTBS, die „Posttraumatische Belastungsstörung“. Hier dominieren Unruhe, Angsterleben, emotionale Labilität, Konzentrations- und Schlafstörungen, um nur einige Symptome zu nennen. Andererseits setzt nach einem traumatischen Erlebnis immer auch ein Bewältigungsversuch bei den Betroffenen ein. Bewältigung meint, dass der Mensch irgendwie versucht, mit dem Geschehenen „fertig zu werden“. Dadurch soll die innere Belastung reduziert werden.

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Was ist eigentlich ein „Trauma“?

Ein „Trauma“ ist (im ursprünglichen Sinn) eine Verletzung. Das kann körperlich und/oder seelisch sein. In der Notfallmedizin spricht man von einem „Polytrauma“, wenn der Patient an vielen Körperteilen und Organen verletzt wurde. Letztlich ist jedes körperliche Trauma auch immer ein seelisches. Egal, ob es sich um einen Unfall, eine Naturkatastrophe oder menschliche Gewaltausübung handelt. Nicht nur der Körper, auch die Psyche muss diese Verletzung überwinden. Die europäische „abendländische“ (Schul-) Medizin hat die künstliche und fatale Trennung in „Körper, Geist und Seele“ zu Beginn der Neuzeit vollzogen. Mühsam arbeitet sich seit etwa 40 Jahren das (uralte) Wissen zurück ins Bewusstsein der Mediziner, dass diese Anteile im Mensch-Sein nicht getrennt werden können.

„Was ist eigentlich ein „Trauma“?“ weiterlesen

Hallo Welt!

Willkommen auf meiner Seite.

Hier entsteht in den nächsten Tagen und Wochen ein Blog zum Thema „Transgenerationale Traumata“.

Ich trage hier Infos zum Thema sowie Checklisten, Büchertipps, Links und auch „Lebensgeschichten“ zusammen. Einerseits bin ich selbst ein Betroffener, ein 1960er Jahre „Kriegsenkel“. Und andererseits bin ich erstmals vor über 20 Jahren mit dem Phänomen „Erbtrauma“ als Arzt und Therapeut in Kontakt gekommen. Seither lässt es mich nicht mehr richtig los…

Für das anfängliche „Chaos“ bitte ich um Verständnis.

Ich freue mich, wenn diese Seite einigen Menschen hilft, sich (und andere) besser zu verstehen.