Gibt Jesus Antworten auf unsere Traumata?

Jesus als Traumatherapeut

Christen in aller Welt feierten gestern Nacht das Hochfest der Auferstehung Jesu:

Karfreitag ging er ans Kreuz, um uns von der Sünde zu erlösen.

Und unsere Schuld ist uns durch seinen Tod vergeben.

Na, da finden sich schon gleich mehrere Begriffe, die den modernen, aufgeklärten, mit freiem Willen ausgestatteten Menschen aufhorchen lassen und wahrscheinlich sogar abschrecken: Erlösung. Sünde. Schuld. Vergebung.

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Sicherheit in unruhigen Zeiten

Sicherheit durch feste Wurzeln

Sicherheit? Heute war ich bei einem Pfadfinder-Gottesdienst. Ich saß in der Kirchenbank und fragte mich, ob ich diese jungen Menschen beneiden soll. Ob ich an ihrer Stelle sein möchte. Alles nochmal erleben dürfen? Chancen ergreifen, die Dinge anders anpacken? Aber da mischen sich immer auch Zweifel in diese Gedanken. Es sind unruhige Zeiten, vor denen die jungen Leute stehen. Sicherlich, Zukunft ist nie planbar gewesen. Vor hundert Jahren nicht. Und auch jetzt nicht. Aber es scheint mir, dass sich in den nächsten Jahrzehnten vieles grundlegend ändern wird. Ändern muss.

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Glaube und Heilung

Wie passen Spiritualität bzw. Glaube und Heilung eines Traumas zusammen? Ist hier nicht wieder ein Widerspruch zu finden? Wer glaubt, darf doch bitte nicht „bestraft“ werden durch ein Trauma? Und wer traumatisiert wurde, flüchtet vielleicht nur in Ermangelung besserer Alternativen in den Glauben? Dabei bedeutet Mensch-Sein wohl, beständig traumatischen Erfahrungen ausgesetzt zu sein. Natürlich betrifft dies nicht zu jedem Zeitpunkt jeden Einzelnen. Sicherlich gibt es auch Menschen, die während ihres gesamten Lebens nie traumatisiert werden. Aber sie sind offenbar eher eine Minderheit, denn Untersuchungen zeigen, dass wir mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 60 % mindestens einmal in unserem Leben ein Trauma erleben.

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Trauma und Glaube

Ich habe längere Zeit mit mir gerungen, ob ich das Thema Trauma und Glaube in dieses Weblog aufnehme. Heute, am 15. Juli 2016 entscheide ich mich dafür. Denn ich bin traurig und wütend. Gestern gab es wieder einen Anschlag auf Menschen. Diesmal in Nizza. Mir reicht es schon lange. Ich bekenne, ich bin Christ. Ich bin traurig, und ich bete für die Opfer und Angehörigen. Und als Christ bin ich wütend, denn Gott will so etwas ganz sicher nicht!

WIR WOLLEN KEINEN HASS UND KEINE GEWALT. Wir als Deutsche kennen die Folgen zur Genüge. Viele von uns leiden noch heute unter Geschehnissen, die mehr als siebzig Jahren alt sind. Wollen wir, dass dies ewig so weitergeht? Hass und Gegenhass? Neue Traumatisierung der Migranten? Gestörte und verunsicherte Kinder? Wollen wir das wirklich?

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