Toxisch – wenn Menschen Gift sind

Toxisch macht krank

Was bedeutet es, wenn andere Menschen toxisch für uns sind? Das Phänomen „Toxische Kommunikation“ ist seit längerer Zeit bekannt. Zudem kommt seit einigen Jahren vor allem in den USA) eine Diskussion darüber in Gang, dass ein gewisser Personenkreis offenbar „toxisch altert“. Diese Giftigkeit im Erleben und Verhalten kann sehr unterschiedliche Formen annehmen. Sie ist gefährlich, weil sie oft unerkannt bleibt und die Betroffenen „hineinzieht“. Die Kriegskinder-Generation in Deutschland scheint im Alter in höherem Maße anfällig zu sein. Nach bisherigen Schätzungen gehen Forscher in den USA von etwa 3-5 Prozent alter Menschen aus, die toxisch sind. Nach meinen Erfahrungen aus der Praxis sehe ich diesen Anteil in Deutschland bei deutlich über 5 Prozent.

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Achtung: Stöhner und Prahler !

Warum Stöhner und Prahler uns nerven

Wir kennen sie alle, die Stöhner und Prahler unter uns. Da gibt es Menschen, die scheinen dauerhaft belastet und überfordert zu sein. Sie jammern und lamentieren gern. Und dann gibt es jene, die sich immer erfolgreich, gutgelaunt und strahlend zeigen. Ich nenne solche Leute einfach „Stöhner und Prahler“. Ich brauche hier nicht zu beschreiben, durch welches Verhalten sie in Gesprächen und zu allen möglichen anderen Gelegenheiten auffallen. Sie dürften uns allen schon begegnet sein. Dabei ist es interessant, dass beiden Typen oftmals ein ähnliches psychologisches Muster zugrundeliegt.

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Kommunikation – Problem & Lösung

Warum Traumatisierten eine erfolgreiche Kommunikation oft schwerfällt

Vielleicht haben Sie auch schon oft bemerkt, dass es gravierende Unterschiede in der Kommunikation gibt? Und dass Menschen ihre alltäglichen Probleme unterschiedlich angehen? Da gibt es diejenigen, die gleich eine „Idee haben“ und über eine erste Strategie verfügen, das Problem zu lösen. Diese Menschen haben intuitiv den Lösungsweg vor Augen, den sie aber während des Handelns hinterfragen und ggf. korrigieren müssen. Und dann gibt es jene, die zunächst eine Analyse versuchen, sich ein „Bild von der Sache“ machen und erst nach einigem Abwägen handeln. Solche Menschen brauchen etwas mehr Zeit, können dann auf ihrem Lösungsweg aber auf ihre Vorüberlegungen zurückgreifen.

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Erlernte Hilflosigkeit bei Kriegsenkeln

Ein typischer Satz für erlernte Hilflosigkeit ist: „Ich kann es ja eh nicht ändern“. So oder ähnlich hören ihn Therapeuten oft. Das Konzept für die erlernte Hilflosigkeit stammt von dem amerikanischen Psychologen Martin Seligman. Er beschrieb damit, dass Menschen immer dann mit Resignation und Depression auf Belastungen reagieren, wenn sie glauben, dass sie keine Kontrolle über die auslösende Situation (auch zukünftig) haben.

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Die Tragik der erwachsenen Kinder

Es ist ein Bedürfnis von Kindern, geliebt zu werden, und genau dies ist die Tragik der erwachsenen Kinder von heute. Viele Kriegsenkel entbehren noch immer das Gefühl, voll und ganz angenommen zu sein. Da ich dieses Thema für enorm bedeutsam halte, habe ich in meinem Buch ein ganzes Kapitel dem Phänomen der fehlenden Initiation gewidmet. Die Kriegskinder waren als Eltern oftmals nicht fähig, ihre eigenen Kinder in die Unabhängigkeit zu entlassen. Initiation meint, dass die Eltern zurücktreten und den Nachkommen das Feld überlassen. Dies erfordert jedoch Vertrauen darauf, dass die Kinder „es auch können“.

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