Meine praktische Arbeit

Meine Praxis-Arbeit

Bei Interesse an meiner ärztlichen Arbeit besuchen Sie bitte auch meine Praxis-Website (naturheilkunde-arzt-hamburg.de).

Seit über zwanzig Jahren bin ich als Arzt in eigener Praxis tätig. Dabei habe ich frühzeitig meine Arbeit auf eine ganzheitliche Sichtweise ausgerichtet. Seele und Körper lassen sich nicht wirklich trennen. „Moderne“ Medizin wollte uns das lange Zeit glauben machen. Mittlerweile findet aber auch hier ein Umdenken statt. Körperliche Erkrankungen beeinträchtigen unser Seelenbefinden. Und umgekehrt gilt dies ebenso.

Arbeit Traumakinder Psychologie Kriegsenkel
„HOTU“ – Das Symbol für Yin & Yang in der Welt / im Kosmos / im Ganzen
Die drei Säulen meiner psychologischen Arbeit
  1. Energetische Diagnose auf der Grundlage der TCM-Psychosomatik. TCM steht für „Traditionelle Chinesische Medizin“. Und Psychosomatik bedeutet, dass eben jener Zusammenhang von Körper und Seele anerkannt und gewürdigt wird. Die TCM umfasst eine Typenlehre nach den „Fünf Elementen“, die Puls- und Zungendiagnose und diverse Behandlungsmethoden. Bekannt sind sicherlich die Akupunktur und Kräutermedizin. Weniger bekannt ist, dass es auch eine Osteopathie-Form gibt, die auf den manuellen Verfahren der TCM beruht.
  2. Narrative Therapie. Diese Form der Psychotherapie wurde ursprünglich von dem Australier Michael White entwickelt und in den letzten zehn Jahren zunehmend auch in Deutschland bekannt. Kurz gesagt geht es darum, die Lebensgeschichte der Betroffenen in heilsamer Form neu zu ordnen, unentdeckte Anteile zu nutzen und dann in eine Beziehung zur Heilung zu bringen. Geschichte wird erzählt, das heißt, sie lebt vom Gespräch (auch dem inneren). Narrative Arbeit ist aber mehr als Gesprächstherapie, da sie stärker die kreative Eigenarbeit der Klient*Innen betont: das Neu-Finden (nicht Er-Finden!) von Seelenaspekten und Lebenslinien.
  3. EMDR. Diese Abkürzung steht für „Eye Movement Desensitation and Reprocessing“. Es ist ein Verfahren zur sogenannten Bilateralen Stimulation des Gehirns (mit Hilfe von Augenbewegungen). Es wird zur Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) eingesetzt und ist dafür international wissenschaftlich anerkannt. Zusätzlich sind auch Fehlanpassungen, negative Glaubenssätze, zwanghafte Persönlichkeitsmuster u.a. Probleme mit EMDR angehbar. Bei Kriegsenkel*Innen setze ich EMDR im Zusammenhang mit der Narrativen Therapie ein. Dazu habe ich eine Erweiterung des Verfahrens entwickelt: Mit Hilfe einer „Storyline“ können traumatische Anteile lokalisiert und durch EMDR reintegriert werden. Zusätzlich werden positive Glaubenssätze und Körperzustände „verankert“, damit diese für die Betroffenen jederzeit als Ressource zur Verfügung stehen. In Kürze werde ich eine eigene Website zu diesem komplexen Thema erstellen. Bis dahin bitte ich um etwas Geduld. Vielleicht können ein Artikel dieses Blogs oder dieser Wikipedia-Eintrag bereits einige Informationen bereitstellen.
Mein Psychologie-Studium: noch mehr Arbeit mit der Seele

Ich studiere in Teilzeit Psychologie. Vielleicht fragen Sie sich, warum? Der Grund ist recht einfach: Medizinische Psychologie und Psychotherapie sind eben vor allem eins: medizinisch orientiert. Ich interessiere mich auch für die psychologischen Felder außerhalb des medizinischen Fachwissens. Viele Erkenntnisse in meiner Arbeit mit Kriegskindern und Kriegsenkeln verdanke ich diesem Studium. Gerade auf diesem Feld finden sich sehr viele Menschen, die nicht im klassischen Sinn „krank“ sind. Es liegen oftmals komplexe und recht spezifische Anpassungsstörungen in Partnerwahl, Erziehung, Beruf und Privatleben vor, die mit rein medizinisch-psychiatrischem Wissen nicht greifbar wären. Umgekehrt wäre es aber für einen „Nur-Psychologen“ schon wieder zu medizinisch…

Psychotherapie Arbeit Traumakinder
Manchmal brauchen wir Ent-Lastung…

So habe ich mich entschlossen, das Thema „Vererbtes Trauma“ von beiden Fachseiten her zu beleuchten. Und zum Wohl meiner Patient*Innen bzw. Klient*Innen das Beste aus beiden Welten zu verbinden. Meine medizinische Praxis-Arbeit konnte ich so um professionell geführte psychologische Interviews erweitern. Unter anderem aus dieser Arbeit ist ja dann das Buch „Traumakinder“ entstanden.